DIY – Interessante Augenreflexe
Die Idee an sich stammt nicht von mir, vor ein paar Monaten gab es mal einen Film bei FotoTV, “Katzenaugen reloaded” (den gibt es immer noch, aber nur für Abonnenten in voller Länge sichtbar) von und mit Martin Krolop. Das Ganze hat mir so gefallen, das ich das jetzt mal “nachgestellt” habe.
Gut, was brauchen wir für diesen Effekt? Eigentlich nur zwei Leuchtstoffröhren aus dem Baumarkt, fertig mit Netzstecker.Tip von mir, aber nicht ganz so günstig : Stablampen aus dem Kfz-Zubehörshop, gibt es in unterschiedlichen Längen mit recht langen Netzleitungen.
Jetzt braucht es nur noch einen Hintergrund (Martin Krolop nutzte in dem Video eine absichtlich zerknitterte Rettungsdecke für interessante Lichteffekte im Hintergrund), ich hab nen Falthintergrund (schwarz/weiß, je nach Stimmung) benutzt.
Weitere Beleuchtung oder gar Blitze werden nicht benötigt. Im Gegenteil, ich habe alle Lampen im Wohnzimmer ausgeschaltet, die beiden Neonröhren waren die einzigen Lichtquellen, die eingeschaltet waren (draussen war es auch schon dunkel).
Das Model hält nun die Neonröhren (jeweils eine pro Hand) vor sich und hält sie dabei in Kopfhöhe parallel, über Kreuz etc etc – es entsteht so der gewünschte Lichtreflex in den Augen. Das war schon alles
Wenn die Röhren auf Dauer zu schwer werden oder die Pose des Models zu verkrampft ausschaut, sollte überlegen, die Röhren nicht mittels Adapter an Stativen zu befestigen.
Achja, ihr solltet eine lichtstarke Optik benutzen, denn je nach Leuchtstoffröhre kann es schon recht dunkel sein und dann müsst ihr über die ISO bzw. Blende alles wieder rausholen, ein Stativ kann hier aber auch hilfreich sein.
Noch ein Tip, ihr solltet in RAW fotografieren, da sich so später der Weißabgleich optimal am PC nachjustieren lässt. Damit können auf einfache Art und Weise unterschiedliche Stimmungen durch die Lichtfarbe erzeugt/verstärkt werden.
Und so kann es dann aussehen :
Gute Idee!
Aber die Kreuze in den Augen des Models irritieren mich schon ein wenig…
Ahhh super Artikel. Das war genau meine Frage aus dem letzten Post. Schöne Anleitung und verständlich geschrieben.
Danke dafür.
Gruß
Andreas
was hast du für die röhren bezahlt?
Lg ben
ca 10€, Angebot
Interessante Idee… kommt mal in meine “will ich mal ausprobieren”-Ablage
Hau rein
Hallo! Danke für Deinen Kommentar in meinem Blog! Ich habe meine Bilder allerdings mit Lichtstativen umgesetzt – weil ich etwas mehr Power wollte, habe ich direkt drei Röhren pro Seite zu einem “Array” verschaltet. Die Röhren haben mich etwa um die 3 € pro Stück gekostet, hat dem Geldbeutel also nicht geschadet.
Grüße
Ken
Ja das macht Sinn, vor allem die dann mit Stativen zu halten. Mal sehen, ob ich da noch mal investiere..Auf jeden Fall zeigt sich das mehr an Power deutlich in den Augen.