Kirk Tuck – 10 Regeln für das minimalistische Blitzen

Kirk Tuck beschreibt in seinem Buch Minimalist Lighting* (nur in Englisch erhältlich) 10 Regeln, die die Philosophie des Strobist-Blitzen gut zusammenfassen.

10 Regeln für das minimalistische Blitzen a la Strobist

Bei meinem letzten Shooting wurde mir erstmal wieder bewusst, wie wichtig eine gut (aber aufs nötigste reduzierte -> Stichwort Planung!) gepackte Fototasche ist – dabei vielen mir auch wieder die Regeln von Kirk Tuck ein.
Da ich diese Regeln sehr treffend finde und auch persönlich alle Unterschreiben kann gibts heute alle zehn in deutscher Übersetzung:

  1. Benutze niemals einen großen (Studio-)Blitz, wenn ein kleiner Aufsteckblitz den gleichen Job (in der gleichen Qualität) machen könnte.
  2. Kaufe und nutze das leichteste Equipment das du kriegen kannst, aber stell sicher, das es seinen Zweck erfüllt
  3. Nutze niemals ein Blitzkabel, wenn ein Funkauslöser oder kabelloses Feature (z.B. Nikon CLS) den gleichen Zweck erfüllt.
  4. Alle deine Blitze sollten in eine kleinen Koffer passen. Es sollte klein genug sein, damit es in die Gepäckfächern (die, die sich über dem Kopf befinden) in Zug und Flugzeug reinpasst.
  5. Versuche nicht, den Raum (Luft) zu beleuchten – beleuchte die sichtbaren Flächen
  6. Dein Equipment sollte in den Kofferraum des kleinsten Mietwagens (Smart) passen
  7. Es sollte nicht mehr Zeit für auspacken/einpacken des Equipments verstreichen, als für den eigentlichen Job benötigt wird.
  8. Nimm immer extra Blitze mit. Du weisst nie, wenn dir deine Inspiration „mehr Licht!“ sagt.
  9. Lerne, mit dem vorhanden Licht zu spielen, es geschickt einzubeziehen.
  10. Nimm den Blitz vom Blitzschuh deiner Kamera runter! Gutes Licht kommt nie von oberhalb der Kamera/Linse sondern aus allen anderen Richtungen/Winkeln.Es gibt auch eine Regel für Bastler:
  11. Gib kein Geld für Zeug aus, das du selber basteln kannst.

Ich persönlich finde das ziemlich treffend, auch wenn der ein oder andere Punkt für mich nicht sooo die Wichtigkeit hat (Taschengröße wg Flugzeug, minimaler Zeitaufwand) usw. Man darf halt nicht vergessen, Kirk ist Profi und da gibts viele Faktoren, die alle meist extra Geld/Zeit kosten und der Auftraggeber in finanzieller Hinsicht nicht übernimmt.

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