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Styrocube : Blitzposition ist alles

Ich bin überwältigt von dem Erfolg des Styrocubes und hätte nie mit solchen Zugriffszahlen gerechnet…

Grosses Interesse am Styrocube

Bis jetzt haben den Artikel über das nützliche Produktfoto-Tool 7.768 (!) Views hier im Blog erhalten, im gleichnamigen Thread, den ich im DSLR Forum eröffnet hatte gar 14.682(!!) Views. Wahnsinn! und danke 🙂

Natürlich blieb aber auch Kritik nicht aus, meist ging es um das zu „gleiche“ Licht ohne Highlights/Schatten, was der Styrocube erzeugt.Hier mal so ein Bild:

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Aber das ist ja klar, denn wenn ich erst an die Decke blitze. Wobei es mich nicht weiter stört.

Kleine Drehung, große Wirkung

Aber es ist auch durchaus möglich, deutliche Highlights mit nur einem Blitz zu setzen, ohne das der Rest „absäuft“. Ein einfaches leichtes drehen des Blitzkopfes reicht schon aus, um ein Objekt ganz anders zu präsentieren:

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Wirkt schon plastischer, oder? Natürlich entscheidet wie immer der persönliche Geschmack, was gefällt und was nicht. Ich wollte hier nur zeigen, was eine kleine Änderung an der Leuchtrichtung am „Look“ verändern kann. Hier könnte man noch mit dem Lasso fix im Bildbearbeitungsprogramm das Objektiv vom Hintergrund trennen und so den Hintergrund rein weiß machen – bei solch einfachen Objekten eine Sache von 5-10 Minuten.

Damit das ganze besser verständlich ist, hier noch ein Foto vom Setup:
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Für die Technikfans : Der Blitz (Nikon SB-24) wurde per Phottix PT04-II über Funk ausgelöst und war bei 35mm Zoom und 1/8 Leistung. Die Exifs sagen ISO100, 1/160 Verschlusszeit und Blende 13. Objektiv war mein 50mm 1.4

Jetzt seid ihr gefragt : Habt ihr schon den Styrocube gebaut und seit mit den Ergebnissen zufrieden? Welche Modifikationen habt ihr einfliessen lassen mit welchem Ergebnis? Ich bin gespannt auf eure Antworten 🙂

14 Gedanken zu „Styrocube : Blitzposition ist alles

  1. Ich habe ihn mir nach deiner Anleitung nachgebaut und bin mehr als zufrieden. Grad mal ein paar Euro investiert und ein super Gadget bekommen. Hat mir schon oft die erheblich Arbeit erleichtert.

    • Hm, das heißt das Lichtwürfel und gibt es schon 😉 Im Ernst, ich denke der Märkt wäre nicht da.
      Wobei man mit weißen PVC Platten und einer pfiffigen Scharniertechnik sowas leicht und faltbar hinbekommen würde. Nur nicht mehr zu dem Preis (zumindest wenn man im Baumarkt kauft)

  2. Ich habe mir die Zutaten schon besorgt, jetzt muss nur noch gebastelt und probiert werden…. sobald ich Ergebnisse habe, werd einen Link setzen….

  3. Wirklich sehr interessant… ich werde mich demnächst gleich mal an die Arbeit machen und solch einen Styrocube nachbasteln… ich bin schon sehr gespannt auf die darauf folgenden Bilder.

  4. Kann man in dieser Konstellation eigentlich auch die Kamera auf TTL einstellen? Wenn ich auf Automatik gehe, dann belichtet die Kamera nämlich so, als gäbe es keinen Blitz.

    • Hallo Wolfgang,

      das muss man dann einfach ausprobieren. Das Problem wird wohl die helle Umgebung des weissen Styropors sein, da wirst du die Korrektur bemühen müssen. Versuch macht kluch 😉

  5. Pingback: Der Styrocube - Produktfotografie für kleines Geld | blog.sag-cheese.de

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