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Canon Glas-Monster

Das Canon sehr große Objektive (und teure) baut, hatte ich ja schon zu meinen Nikon Zeiten hier auf dem Blog geschrieben. Ware Monster, die einerseits echte Ingenieurskunst darstellen und auf der anderen Seite einen sehr großen Geldbeutel vorraussetzen.

Soweit nichts neues, jetzt habe ich aber passend zu den beiden Objektiven (1200mm f2.8 und 5200mm f14) gefunden und ich muss sagen, ich bin beeindruckt

Los gehts mit dem „kleinen“ 1200er, welches auf dem Gebrauchtmarkt aber anscheinend teurer gehandelt wird als das 5200er.
Achja, dank der Lichtstärke kann das 1200er natürlich noch mit einem Telekonverter verlängert werden 🙂

Der Hammer ist aber das 5200mm f14. Klar, das Teil ist imposant aber das Video zeigt erst so richtig, was 5200mm Brennweite bedeuten – damit lassen sich Objektve in einer Distanz von 30-52km (!!) fotografieren. Sehr sehr geil.

4 Gedanken zu „Canon Glas-Monster

  1. Hallo Daniel,

    die Zahlen sind zwar beeindruckend aber den Aufwand, welchen man betreiben muß um das Objektiv auszurichten bzw. ruhig zu halten, verschlingen mit Sicherheit nochmal den Kaufpreis.
    Ich kenne das Problem von der Russentonne mit 1000mm Brennweite, da muß man schon was aus dem Astronomie Bereich haben oder wenn man handwerklich was drauf hat, was mit Präzisionsschlitten basteln.

    LG Heiko

    • Hallo Heiko,
      naja, das 1200er wird sicherlich nen Stabi haben und dank hoher Lichtstärke sollte man auch mit den Verschlusszeiten recht hoch (=schnell) kommen. Aber ein Einbein (wie im Video) schadet sicherlich nicht.
      Was das Ungetüm betrifft, musst du bei der Masse eh irgend ein Podest haben – eine Hydraulik wär ganz gut 😉

      • Hi!

        Da ist irgendwo was schief gelaufen.
        Ein 1200mm/2.8 hätte ja minimal 40cm Frontlinsendurchmesser – das hat die Optik auf dem Video ja nicht.

        Das Canon EF 1200mm f/5.6 L USM um welches es sich wohl handelt, hat „nur“ Blende 5.6 – also ~21 cm Frontlinsendurchmesser – was schon beeindruckend genug ist.
        IS ist nicht mir dabei. Mit 16kg Gewicht und der Länge (=Hebel) ist Arbeiten aus der Hand wohl auch mit dicken Oberarmen nicht mehr realistisch möglich.

        Ich hatte das Vergnügen ein Canon FD 400mm/2.8 – also mit 14 cm Frontlinse und gut 5 kg Gewicht zum Umbau auf EF Mount zu bekommen. Damit konnte ich gerade noch so aus der Hand fotografieren. Aber mit dem Einbei war es wirklich wesentlich angenehmer.

        Für Vogelaufnahmen und andere Sachen überleg ich mir jetzt den Kauf eines FD 800mm/5.6, also auch ~14 cm Frontlinse. Damit wäre die Linse von der Fläche ungefähr halb so groß wie bei dem 1200/5.6.

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