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Unterwegs mit der Nikon Coolpix S9500

Als letztes Wochenende ein Kurzurlaub vor der Tür stand, kam wie immer im Vorfeld die Überlegung auf, welche Kamera ich denn mitnehmen möchte…

Ich hatte dieses Mal überhaupt keine Lust, mich mit nem Gehäuse und diversen Objektiven zu quälen, auch sollte die Kamera bequem in die Jackentasche passen – von daher fiel das Canon Zeug sowie die OM-D raus, wobei die Olympus E-PM2 mit einem Pencake Objektiv (welches sich aber noch nicht in meinem Besitz befindet) von den Abmaßen her sicher passend gewesen wäre.

Nur mit dem iPhone fotografieren wollte ich (mangels Zoommöglichkeit) nun auch nicht, so das ich mich für die Nikon Coolpix S9500 entschied, welche auf der einen Seite sehr kompakt baut, auf der anderen Seite über einen 22fach Zoom (ergibt umgerechnet an KB einen Brennweitenbereich von 25mm-550mm) verfügt – also ideal quasi für alle Gelegenheiten.

Ich möchte hier keinen großartigen Testartikel schreiben, sondern nur kurz mal die Vor- und Nachteile aufzählen, die sich so während der Nutzung herauskristallisiert haben…

  • Die Kamera braucht etwas Zeit, bis sie nach dem Einschalten betriebsbereit ist
  • Der Zoombereich ist Gold wert und deckt vom Weitwinkel bis zum Extremtele eigentlich alles ab
  • Im Weitwinkel sind die Ecken sehr soft, was aber auf Grund des extremen Brennweitenbereichs bauartbedingt nicht anders machbar ist (siehe Superzoom-Objektive)
  • Die Kamera erlaubt 180° und 360° Panoramen – grad die 180° Funktion finde ich schon sehr praktisch
  • integrierter GPS Sensor ermöglicht das Taggen der Fotos mit den aktuellen Orts-Koordinaten
  • über Wlan kann die Kamera mit einem Smartphone verbunden werden – die Kamera kann über eine App ferngesteuert werden oder man läd geknipste Fotos ins Smartphone und erhält so die Möglichkeit, sie direkt per Twitter oder Facebook zu teilen
  • Der Autofokus hat öfters Probleme gehabt, das anvisierte Objekt zu finden.
  • Der Autofokus gehört nicht zu den schnellsten, für Schnappschüsse aus der Hüfte und sehr kurze Momente nur bedingt brauchbar
  • Sehr gutes und scharfes Kameradisplay, das aber etwas heller sein könnte (bei direkter Sonneneinstrahlung ist nicht viel zu erkennen)
  • Die Auflösung von 18 Megapixel bieten gute Cropreserven
  • integrierter Bildstabilisator arbeitet grad bei langen Brennweiten zufriedenstellend
  • Die Kamera bietet keinen manuellen (M) Modus und auch keine Halbautomatiken (A bzw P) sondern nur verschiedene Automatiken – die manuelle Iso Wahl ist jedoch Möglich
  • Die interne Rauschunterdrückung meint es zu gut, auch bei niedrigen Iso-Werten gehen leider Details verloren

Fazit : Als kleine Immerdabei Kamera ist die Nikon Coolpix S9500 wirklich brauchbar. Auch Knipser, die einfach den Familienurlaub / Zoobesuch… festhalten wollen, werden mit der Kamera zufrieden sein und schnell den extremen Brennweitenbereich lieben lernen.

Achja, Fotos gibt es natürlich auch noch  😉 Die Fotos entstanden in Tossens sowie im Jaderpark

 

Anmerkung : Die Fotos sind alle ooc (=out of cam), d.h. ich habe sie nur verkleinert und nachgeschärft. Die Fotos wurden nicht bearbeitet oder gecroppt.

Nachtrag : Mittlerweile habe ich auch ein Beispielvideo auf YouTube hochgeladen, welches die Videofähigkeiten der S9500 veranschaulichen soll…

7 Gedanken zu „Unterwegs mit der Nikon Coolpix S9500

  1. Hallo, ich habe mir die s9500 auch gerade zugelegt und bin mit den Bildern durchaus zufrieden. Was mich irritiert, ist die lange Speicherzeit, die die Kamera braucht. Wenn ich ein Foto gemacht habe, kann ich das nicht sofort anschauen oder sofort ins Menü gehen, dann bekomme ich die Meldung „Bitte warten Sie, bis der Speichervorgang beendet ist“, bzw. ich kann gar nichts machen. Der Speichervorgang dauert ca. 5 Sek.Ist das normal? Selbst bei meiner Coolpix L21 kann ich nach dem „Schießen“ viel schneller weitermachen.
    Danke für eine Antwort!

    • Hallo Gaby,
      nein, das ist nicht normal. Hast du eine moderne (und schnelle) SD-Karte in die Kamera gesteckt? Ich kann mir das nur mit einer alten (und zu langsamen) Speicherkarte erklären.
      Probier mal eine andere SD Karte aus (am besten neu gekauft) und schau mal ob es immer noch so lange dauert und probier mal verschiede Modi/Programme aus…

      Wenn das alles keine Abhilfe gebracht hat liegt wohl ein techn. Defekt vor.

    • PS : Ich verwende nur SanDisk Speicherkarten… Sind zwar nicht billig, aber dafür sehr schnell und vor allem sehr zuverlässig – bis jetzt hatte ich noch keinen Ausfall 🙂
      siehe http://goo.gl/ZRnj6

      • Das war’s! Jetzt bin ich rundum zufrieden mit meinem neuen Zoom-Wunder! Vielen Dank für den Tipp!

      • Freut mich und viel Spaß mit der kleinen Nikon 🙂

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