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ELS – Eastern Lens Shootout

Was macht man an einem Ostermontag, an dem man sich traditionell mit einem Teil der Familie trifft? Ganz einfach, jeder bringt seine Canon Kamera + Linsen mit und ermöglicht so mir lustiges Linsen-Testen 🙂

Mein Schwager und meine Schwester waren ebenfalls bei der Oma zum Oster-Kaffee-Kuchen Event eingeladen (beide sind nicht ganz unschuldig an meinem Systemwechsel) und hatten neben Objektiven auch eine 5D sowie eine 1Ds Mark III im Gepäck.

Was war Linsenmässig im Angebot?

-an der 5D das (alte) Canon EF 100mm f2.8 USM Macro (ohne IS)
-an der anderen 5D das relativ günstige EF 70-300mm f4-5.6 IS USM
-sowie an der 1Ds MIII das 24-105mm IS USM L

Hintergrund : Obwohl ich zur Zeit mit meinem Canon 50mm 1.4 glücklich bin, mache ich mir schon einmal Gedanken, was als nächstes kommen soll/wird. Geplant ist was in Richtung Zoom für Portrait (also mit gescheiter Freistellung) oder aber das EF 85mm 1.8. Auf jeden Fall etwas für „mehr Portrait“.

Hier nun die ersten Eindrücke, die ich heute in der kurzen Zeit sammeln konnte :

– Das 100mm Macro ist scharf. Brutal scharf! Obwohl es 100mm sind, kann man fast in die zu fotografierenden Objekte reinkriechen (ich schätze mal so 10-15cm Abstand), das Objektiv schafft einen Abbildungsmaßstab von 1:1.  Eine wirklich gutes Macroobjektiv, was auch bei Portraits eine gute Figur macht. Zum Bokeh kann ich jetzt aber nicht viel sagen

– Das 70-300 stellt eine recht günstige Alternative zu den L´s von Canon dar. Nicht so lichtstark und wohl auch nicht so knackscharf, überzeugt es doch durch einen großen Brennweitenbereich. Durch den Bildstabi (deutlich hörbar, aber nicht störend) konnte ich auch bei langsameren Verschlusszeiten (1/160@300mm) scharfe Fotos von kleinen Meisen machen. Wäre aber für mich (wenn überhaupt) nur eine Übergangslösung bis zu einem L. Die Freistellung für Portraits ist mir grad am langen Ende nicht das, was ich mir wünsche. Die Macro-Position habe ich nicht getestet.
– Zum Schluss das 24-105mm L – Eine klasse Linse, die durchgängig f4 bietet und knackscharf ist. Dieses Objektiv hat ebenfalls einen Bildstabi + USM, welche aber beide in einer ganz anderen Liga spielen als die Helferlein vom 70-300 („L“ eben). Der Vorteil von diesem Objektiv ist der Brennweitenbereich, der für mich die Linse als „Immerdrauf“ interessant macht, da es auch über einen echten Weitwinkel verfügt.

Das Testen hat Spaß gemacht, schlauer (was die nächste Linse betrifft) bin ich aber nicht. Aber momentan bin ich mit der 50mm noch gut ausgelastet 🙂

PS : Test-Fotos werden die Tage nachgereicht 🙂

4 Antworten auf „ELS – Eastern Lens Shootout“

Klingt doch gut. Ich habe mein 50mm übrigens verkauft und durch ein anderes „Linschen“ (falls man das bei dem Gewicht sagen kann) ersetzt. Mehr gibts sicherlich Ende der Woche zu berichten. 🙂

Die Makroobjektive sind alle brechend scharf, liegt an der Bauweise, habe mal gelesen das dies sogar bei Fremdherstellern der Fall ist weil Makrolinsen zum Premiumsegment jedes Herstellers gehören. Zu empfehlen wäre das 90er Tamron – ist ein Preis/Leistungstip – eventuell sogar für Portrait? Es kann zwar nicht mit f/1.8 auftrumpfen, aber bei Offenblende (f/2.8) auch schon sehr gut zu gebrauchen.

Das 24-105 ist echt ein schöner Brennweitenbereich. Mein Dad überlegt auch schon was als nächstes an die 7D kommen soll… mal schauen. Fürs Filmen bietet sich ja auch jede manuelle Linse an… vielleicht ein 85er Samyang? Hm… mal sehen.

@Hannes : Hast dir ein Pencake gekauft? Bin ja mal gespannt…
Muss mir das Tamron mal anschauen, wenn ich die Gelegenheit bekomme. Klar ist es nicht lichtstark wie eine „normale“ Festbrennweite, aber dafür bringt es die Makrofunktion mit (die man ja hier und da mal gebrauchen könnte 🙂 )

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