Quick Test – Bildbearbeitungssoftware Photomizer


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Durch ein Gewinnspiel (Gewinn ist eine Vollversion) auf dem Blog von Birgit bin ich auf Photomizer*
aufmerksam geworden. Dieses Programm verspricht mittels EinKlick Optimierung aus jedem Foto das Beste herauszuholen.

Diesen Blogartikel nehme ich zum Anlass, um 1) am Gewinnspiel teilzunehmen und 2) dieses Programm mal ein wenig zu testen – erzählen kann man ja viel.


Bevor ich nun meinen Beitrag zu diesem Programm abgebe, hier erstmal der Werbetrailer für Photomizer:

Das Programm wird als 7 Tage Testversion zum Download angeboten, mittels Angabe von Name + Emailadresse können diese 7 Tage aber noch um 14 Tage verlängert werden. Komischerweise konnte ich das beim Hersteller angebotene Downloadfile nicht installieren (nutze Win 7 Enterprise Edition 32Bit), ein Versuch auf einem XP-Rechner scheiterte ebenfalls. Durch einen Download-Mirror bei Chip.de kam ich doch noch an eine funktionierende EXE in der Version 1.2 und habe nach dem ersten Start das Update auf Version 1.3 durchgeführt, welches auch reibungslos klappte.
Positiv sei hier noch der Support durch den Hersteller erwähnt, den kaum hatte ich meinem Unmut über die Installationsprobleme  in Form eines Kommentares bei Birgit hinterlassen, meldete sich sogleich ein netter Herr per Email, der sich des Problem annahm (Danke noch einmal dafür).
NACHTRAG : Der Hersteller hat aufgrund des defekten Installers nachgelegt und eine gefixte Version online gestellt. Diese konnte ich problemlos auf meinem Windows 7 64Bit installieren.

Ein Handbuch im PDF Format ist ebenfalls beim Hersteller als kostenloser Download erhältlich.

Jetzt heißt es Butter bei die Fische, Photomizer muß zeigen was es kann. Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten. Auf der rechten Seite des Bildes (1.) werden die Bilder gezeigt (als Liste oder Thumbnail-Vorschau, leider nicht bei RAW Dateien -> siehe Screenshot oben), die bearbeitet werden sollen. Unter (2.) wird eingestellt, was mit den fertigen Fotos passieren soll (z.B. Archivierung = beste JPG Qualität in der Auflösung wie Ausgangsbild, Bilderrahmen = Optimierung + Umrechung auf die  Auflösung von digitalen Bilderrahmen…) – dementsprechend ändert sich die Einstellmöglichkeiten bei (4.). Interessant ist hier die HDR Simulation „HDR optimiert“, welche dem Bild einen Quasi HDR Look verpasst. Das klappt nicht immer, aber bei manchen Fotos kommen durchaus vorzeigbare Ergbnisse raus. Den Großteil der Oberfläche nimmt die Vorher-/Nachheransicht in Beschlag (3.) – hier kann zwischen verschiedenen Ansichten und Zoomfaktoren gewählt werden. Den Abschluss bildet der Bereich, wo die wenigen Einstellungen wie JPG Qualität, Auflösung… wählbar sind (4.). Unter diesem Bereich findet sich nur noch das Verzeichnis für die Bildausgabe.

Ich habe einfach mal willkürlich ein paar Fotos aus meinem Fundus rausgesucht. Da Photomizer direkt RAWs einlesen kann, spart man sich das umwandeln in ein Dateiformat wie JPG oder TIFF.  Klar, die Geschmäcker sind verschieden und man kann auf die Optimierung (fast) keinen Einfluß nehmen, aber ich war doch sehr positiv überrascht, was das Programm völlig im Alleingang aus den RAW Dateien macht. Die (für meinen Geschmack) besten Ergbnisse hatte ich, wenn der Regler für die Bildoptimierung bei ca 75% stand. Hier nun die Ergebnisse (Screenshots direkt aus Photomizer heraus)


Das letzte Bild zeigt den Modus „HDR optimiert“

Im letzten Test lies ich Photomizer ordentlich schwitzen, per Stapelverarbeitung wurden 100 RAWs einer Veranstaltung in JPGs umgewandelt, auch hier stand der Regler für die Bildoptimierung bei 75%. Das ganze dauerte aufgrund der Bildermenge ein bischen (ca 100 10MPixel RAW Dateien), aber das Ergebnis war einwandfrei.

Vor- und Nachteile im Überblick

  • + direkter Import von RAW Dateien möglich
  • + einfache Benutzung
  • + kaum Einarbeitungszeit
  • + in den meisten Fällen deutliche Verbesserung der Fotos
  • + HDR Simulator für Quasi-HDRs ohne Belichtungsreihe
  • + intgrierte Umrechung des Bildformates  für digitale Bilderrahmen
  • + treffsichere Automatik
  • + Automatik kann in der Stärke feinjustiert werden
  • + große Anzahl von Bildern per Stapelverarbeitung mit wenigen Klicks optimierbar
  • – kein Export als TIFF oder DNG möglich
  • – kein Scrollen der Bilder mit der Maus im Vorschaufenster unter Ansichtmodus „auffüllen“
  • – keine Vorschau von NEF-Thumbnails im Importfenster rechts (siehe Screenshot)
  • – neigt teilweise zu übersättigten Farben (mit aktivierter „Auto Farbe“, kann aber mit dem Regler für die Bildoptimierung kompensiert bzw „Auto Farbe“ kann kompl deaktiviert werden)

Was ich mir in den künftigen Versionen noch an Funktionen wünsche:
Mir ist klar, das das Programm mit mehr manuellen Features seinen eigentlichen Focus verlieren würde, aber eine Art „Pro-Modus“, welcher eine Eingriffsmöglichkeit in den Weißabgleich sowie eine Ausrichten- und Beschnittfunktion sowie eine rudimentäre Entrauschfunktion bietet, würden das Paket klasse abrunden. Auch wäre ein Regler, um manuell das Bild entsättigen zu können, wünschenswert. Bis dahin muss man dafür noch andere Software (wie z.B. das kostenlose Picasa) für diese Funktionen bemüht werden.

Fazit : Dieses Programm funktioniert in seinen Möglichkeiten, und das richtig gut.
Grade bei Einsteigern, welche bei anderen Programmen auf Grund von zig Reglern und Einstellmöglichkeiten schnell versucht sind, ein Foto zu „verschlimmbessern“.  stellen sich mit Photomizer sofort Erfolge ein und auch so manche Bilddatei, welche schon für den virtuellen Papierkorb reserviert war, lässt sich mit dem nützlichen Tool doch noch auf vorzeigbar „pimpen“. Auch ist Photomizer ein Segen für alle Hobbyotografen, die die Zeit am Rechner für die Bildbearbeitung so kurz wie möglich halten wollen.
Also eine Alternative zu Programmen wie Lightroom, ACDSee…. oder gar Gimp/Photoshop? Mitnichten, und ich denke mal, das das auch vom Hersteller nicht beabsichtig ist – Bei Photomizer liegt der Schwerpunkt klar auf der einfachen und zügigen Optimierung (OneClick eben) von vielen Fotos, ohne dass man sich Gedanken um Farbtemperaturen, Histogramme, Ebenen, Filtern usw. machen braucht. Ein Klick reicht und das Foto erhält (in den allermeisten Fällen) eine deutliche Aufbesserung.
Wer aber das letzte Quäntchen aus seinen Fotos heraus kitzeln und Spotrepair durchführen möchte oder Wert auf eine schöne schwarz/weiß Umwandlung mit umfangreichen Bildkorrekturmöglichkeiten sucht, der muss sich an anderer Stelle  umschauen, denn die OneClick Automatik ist in der Beziehung Fluch und Segen zugleich – für den einen einfach und effektiv in der Anwendung, für den anderen kein Thema da es so gut wie keine Einstellungsmöglichkeiten gibt – den einzigen Regler, den der Anwender findet, bestimmt lediglich die Stärke der vom Programm vorgenommenen Auto-Korrekturen.
Aber dennoch ist das Programm auch für ambitionierte Hobbyfotografen interessant, denn es ermöglicht die schnelle Optimierung von zig Fotos auf einem Rutsch – und es gibt immer Gelegenheiten / Fotostrecken, wo eine Bearbeitung  mittels „konventioneller“ Programme den Zeitaufwand einfach nicht wert sind.
Aber am besten, jeder macht sich vom Programm selbst ein Bild ob es für die eigenen Bedürfnisse reicht/passt, indem er einfach die Testversion installiert. Wie sagt der Volksmund : Versuch macht klug!

* Affiliate-Link (Ich bekomme bei Kauf eine kleine Provision, ihr zahlt nicht mehr)

9 Gedanken zu “Quick Test – Bildbearbeitungssoftware Photomizer

  1. Das Programm ist in keinster Weise intelligent. Dunkle Bereiche werden ohne Rücksicht auf Verluste immer aufgehellt = extremes Bildrauschen. Die Farbsättigung wird erhöht. Der Kontrast wird angehoben und das Bild geschärft. Und fertig. Das ist das gleiche System wie die per default bei den meisten Foto-Diensten aktive Bildoptimierung. Die Leute freuen sich über ein bisschen mehr „bunt“. Intelligente Software oder Hexenwerk ist das nicht. Wir sind in der Softwareprogrammierung noch lange nicht soweit, dass Software Motive intelligent analysieren, verstehen und gezielt verbessern kann. Es wäre auch höchst verwunderlich, wenn ausgerechnet eine kleine Softwareschmiede, die auf Trivialprogramme spezialisiert ist, Adobe und Co.ausperformt.

    Mit Version 1.0 bekam ich im August so tolle Ergebnisse (RAW-Dateien einer 40D).
    http://img11.abload.de/img/img_08394ld8.jpg
    http://img11.abload.de/img/img_064317aac.jpg
    Version 1.30 lässt sich auf Windows 7 Prof. 64 bit nicht installieren, weil die nicht in der Lage sind, einen korrekten Installer zu bauen.

    • Hallo Guido,
      deine beiden gezeigten Fotos erinnern mich von den aufgedrehten Farben stark an die von Ken Rockwell… 😉

      Nein, Spaß bei Seite, bitte lies dir meinen Artikel genauer durch. Ich habe an keiner Stelle behauptet, das Photomizer in irgend einer Form ein Ersatz für Photoshop und Co darstellen soll/will, oder die eierlegende Wollmichsau ist.
      Natürlich kommt man händisch zu gleichen und auch bessere Ergebnisse, aber das erfordert a) eine gewisse Kenntnis über die eingesetzte Software und b)eine gewisse Menge an Zeit. Und hier kommt halt Photomizer in das Spiel, denn es gibt so gut wie keine Einarbeitungszeit. Setz doch mal einen blutigen Anfänger (also der von EBV keine Ahnung hat) vor Photoshop oder Gimp, gib ihm eine halbe Stunde für ein Foto und schau, was da groß optimiert wurde. Ich denke mal nichts. Sicherlich steigen die Ansprüche mit der Zeit was EBV betrifft (genau wie die Fotohardware), aber umsteigen kann man immer noch.

      Ob die Auto-Routinen jetzt intelligent sind, einem bestimmtem Schema folgen sich einfach an Referenzfotos orientieren, ist doch egal. Bei mir hat es in der Version 1.3 gut geklappt, das Phänomen mit der überdrehten Farbe hab ich ja auch als Negativpunkt aufgeführt, wobei man ja mit dem Schieberegler etwas Gegensteuern kann (daher bei mir immer nur auf 75%)

      Ich für meinen Teil fotografiere nur in RAW und da sind auch mal Fotos bei, welche zwar gebraucht werden, ich aber keine zeitintensive Umwandlung/Bearbeitung machen will – für den Einsatz ist Photomizer (wie ich ja auch schrieb) für mich perfekt, da auch die Ergbnisse stimmen.
      Was bei deinen RAW Dateien schief gelaufen ist, mag ich nicht zu sagen, meine NEFs wurden alle zufriedenstellend (wobei das ja auch immer ein subjektives Empfinden ist) umgewandelt. Evtl gab es in der Version ein Fehler bei der Behandlung von Canon RAWs? Die Umwandlung ist grausig, keine Frage, aber wer sagt das es mit der aktuellen Version noch so ist?
      Und (wie auch geschrieben) : Der Test spiegelt meine persönliche Meinung/Empfinden wieder (wie jeder Test eigentlich), ich bin generell ein Vertreter der „Jeder-macht-sich-selber-eine-eigene-Meinung“ These daher sollte auch keiner Blind meinen Empfehlungen folgen und Geld bezahlen, sondern ruhig die Testversion runterladen und installieren – dafür ist sie ja da.

  2. Für diesen megaausführlichen Test bekommst du hiermit feierlich den Ehren-Produktkey verliehen! Da waren Photomizer und ich uns sofort einig. Gratuliere 🙂

  3. Hast du bei der Optmierung zu 75% immer Auto Farbe angestellt?
    Wie sind die Ergebnisse 75% Opitmierung ohne „Auto-Farbe“?
    Viele Grüße

    • Ganz ehrlich, das weiss ich jetzt nicht mehr…..
      Aber ich glaube das war immer ohne „Auto Farbe“

      • Ich war nur verwirrt, weil das Bild mit der Katze mit „Auto Farbe“ als Hardcopy dargestellt ist. Nutzt du das Programm noch, oder gibt es Alternativen für mich?

        Viele Grüße

      • Hallo Dieter,
        kann gut sein, das ich bei dem Foto „Autofarbe“ genutzt habe. Das Programm nutze ich schon länger nicht mehr – nicht weil es schlecht ist, sondern weil ich mittlerweile alles in Lightroom mache, was deutlich umfangreicher, aber auch deutlich teurer ist.
        Alternativen zu Photomizer, die ähnlich gut funktionieren, sind mir nicht bekannt.

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