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Beleuchtung : Bounce-Card selbstgebaut

Jeder Hobbyfotograf bemerkt beim Thema Blitz schnell, das direkt angeblitzte Motive (z.B. bei Portraitaufnahmen) hart und räumlich sehr flach wirken. Um diesen (in 98% der Fälle) unerwünschten Effekt vorzubeugen sollte man diffuses Licht zum Ausleuchten benutzen. Der interne Blitz scheidet hier aber schon mangels Leitzahl ( = Blitzstärke) aus.

Verwendet man einen Systemblitz, der knick- und schwenkbar ist, kann man diffuses Licht erzeugen, indem man z.B. direkt die weiße Decke (oder nahe, weiße Seitenwände) anblitzt und diese dann “weiches, zerstreutes (durch die Oberfläche der Decke) Licht zurückwirft. Der Unterschied im Ergebnis zum direkten Blitz ist deutlich besser.

Was aber machen, wenn die Decke zu hoch oder nicht weiß ist? Dafür gibt es sog. Bouncer, die man sich sehr einfach selber bauen kann. Eine Erklärung zum Bouncer gibt es auf Wikipedia ,dort findet man auch ein Bild eines Do-it-yourself Bouncers.
Wer einigermaßen Englisch versteht, sollte mal auf abetterbouncecard.com vorbeischauen, dort gibt es einige Videos rund um das Thema Selbstbau-Bouncer

Nachtrag : Mittlerweile habe ich eine Bouncecard gebaut und hier geht es zur “Anleitung”

2 Gedanken zu „Beleuchtung : Bounce-Card selbstgebaut

  1. Hallo Daniel,

    bin über die bloggerei.de zu Deinem Blog gekommen und bin hier echt hängen geblieben. Sehr schöne Beiträge, komme gerne wieder.

    Zum Bounce: Den Besten habe ich 🙂 eine (kein Scherz) Kotztüte von der Lufthansa **ggg** Die ist echt der Hammer.

    Gruß Gerd

  2. Pingback: Selbstbau Blitz Bouncecard aus Moosgummi zum indirekten Blitzen wie Strobist | blog.sag-cheese.de

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