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Klasse Gadget fürs Ipad – Camera Conection Kit

Das IPad von Apple ist ja nicht grad ein Anschlusswunder. Dank der strengen Restriktionen seitens des Herstellers aus Cupertino gibt es weder die Möglichkeit,  (micro) SD Karten dem Tablet zuzuführen, noch mittels USB (von einem Rechner mit ITunes mal abgesehen) anzudocken

Apple Camera Connetion Kit für Ipad

Nun ist es aber recht müßig, neue Fotos jedes Mal über ITunes auf das Tablet zu kopieren. Apple hat die Zeichen der Zeit erkannt und ein kleines Gadget auf den Markt geschmissen, welches auf den Namen Camera Connection Kit* hört.

In dem ca 30€ teuren kleinen Karton sind 2 Adapter enthalten.

Apple Camera Connetion Kit – SD Card Adapter

Der erste Adapter erweitert das IPad um einen SD-Kartenslot. Wer jetzt aber denkt, das man mittels Adapter nun beliebig Daten auf das Tablet bekommt, hat die Rechnung ohne Apple gemacht – es lassen sich (meines Wissens nach) mit einem IPad im Originalzustand (also ohne Jailbreak usw) nur Videos (im H.264 Format) und Fotos (JPG / RAW) importieren.

Nebenbei müssen die Fotos in einem Verzeichnis liegen, welches den Namen “DCIM” trägt. Soweit aber kein Problem, denn fast alle Kameras legen die geknipsten Fotos automatisch in diesem Verzeichnis auf der Speicherkarte ab.

Steckt man eine SD-Karte in den Adapter, wechselt das IPad automatisch in einen Import Dialog und die nächste Überraschung – Das IPad erkennt auch RAW Dateien und zeigt diese an. Man kann nun einzelne oder alle Fotos importieren, das IPad legt im Fotoalbum automatisch einen Import-Ordner sowie nach Datum getrennte Unterordner an.

Stichwort RAW : Meine Vermutung hat sich schnell bestätigt, es wird nämlich nicht das eigentliche RAW Foto angezeigt, sondern das eingebettete JPG Vorschaubild. Ist nicht weiter wild, aber gut zu wissen.

Apple Camera Connetion Kit – USB Adapter

Der zweite Adapter stattet das IPad mit einer USB Schnittstelle aus.
Jede Kamera, die über das PictBridge Protokoll verfügt, kann nun mittels USB-Kabel an das IPod andocken und das IPad holt sich die Fotos direkt aus der Kamera – eine Lösung für Nutzer von CF oder microSD Karten.

Der USB Port leistet aber noch einiges mehr. Im Internet liest man vermehrt von externer Hardware, die dank dem Adapter problemlos mit dem IPad zum laufen gebracht werden kann. Da wären USB-Lautsprecher, Headsets (je nach App teilweise mit Mikrofon-Unterstützung !), Keyboards oder ganz einfach Tastaturen, die das Schreiben von Texten damit zur Wonne machen.

Ob und wie lange Apple allerdings diesen “Missbrauch” des USB Adapters duldet, weiß wohl keiner. Es bleibt zu hoffen, das diese (momentan einzige) Möglichkeit, ext. USB Hardware anschließen zu können, auch bei kommenden IOS Updates erhalten bleibt.

Fazit : Das Camera Connection Kit von Apple* bzw beide Adapter machen was sie sollen und sogar noch mehr  – durch den SD-Adapter bekommt man eine schnelle und pfiffige Lösung, seine Fotos direkt aus der Kamera auf das IPad zu bekommen. Alleine dieses kleine Kästchen rechtfertigt in meinen Augen bereits den Anschaffungspreis.
Das I-Tüpfelchen ist jedoch der USB-Adapter, welcher neben den (gewollten) Anschluss von Digital-Kameras endlich eine Möglichkeit bietet, diverse Hardware an das IPad anschließen zu können – die Frage bleibt nur, wie lange.

4 Gedanken zu „Klasse Gadget fürs Ipad – Camera Conection Kit

    • Hallo Heike,
      ja, die NoName hatte ich auch bei Amazon gesichtet. Aber ehrlich, ich kaufe lieber das Original (grad bei den paar Euro Unterschied) und habe ein Gerät, was auch 100% funktioniert.
      Bei den Drittherstellern liest man in den Rezensionen nicht unbedingt nur Gutes :-/

  1. Ich finde es schon schade, das man bei einem so teuren Gerät so eingeschränkt ist. Also zumindest ein USB Anschluss wäre schon sehr hilfreich. Naja, ich habe mich für ein iPad entschieden nun muss ich damit leben mir ein Kit zu kaufen. 🙂

  2. Falls man das iPad auf Reisen als Bilderspeicher nutzt, stellt sich ja die Frage, wie man die Bilder wieder runterbekommt, z.B. auf den Mac. Geht das nur über iTunes bzw. über das Import-Tool “Digitale Bilder” oder gibts da auch andere Möglichkeiten?

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