Test : Canon EF 85mm 1:1,8 USM


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Nachdem ich bereits das Canon EF 35mm 1:2,0 und das EF 50mm 1:1,8 II getestet habe, will ich heute eine weitere Festbrennweite aus dem Hause Canon vorstellen.


Das Canon EF 85mm 1:1.8 * kostet ca. 360€ und ist dank EF Bajonett 100% Vollformat kompatibel. Wie bei den Canon Nicht-L Linsen üblich, muss die Streulichtblende * (auch gern Gegenlichtblende oder Geli genannt) extra geordert werden.

Technische Daten Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Das Objektiv hat eine feste Brennweite von 85mm und fällt daher in die Kategorie „leichtes Tele“.  Durch die große Brennweite verzerrt das Objektiv so gut wie gar nicht und eignet sich dadurch (nicht zuletzt auch wg der Lichtstärke) als ideale Portraitlinse.

Das Objektiv ist wie oben bereits erwähnt Vollformat tauglich, an einer Canon Crop-Kamera (Cropfaktor von 1,6 wie EOS 40D, 50D, 60D sowie 350D, 400D, 450D, 500D, 550D …) verhält sich die Festbrennweite vom Bildausschnitt her wie ein 136mm Objektiv und ergibt so am Crop eine ideale Portraitlinse verbunden mit einer ordentlichen Tele-Wirkung bei fantastischer Freistellung.

Die Lichtstärke ist sehr gut, wer mehr haben möchte (z.B. Sigma 85mm 1,4 EX DG HSM * oder gar das Canon EF 85mm 1,2 L II USM *) muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Portraits sind mit der Linse sehr gut möglich, dank der großen Offenblende lassen sich diese super freistellen.
Einzig allein das Walimex 85mm 1.4 IF * bietet bei geringerem Preis mehr Lichtstärke, aber durch den fehlenden Autofokusmotor muss immer manuell scharf gestellt werden.

Die Naheinstellgrenze beträgt 85cm, was schon recht viel ist (Abbildungsmaßstab 1:7,7) – Makroaufnahmen sind mit diesem Objektiv definitiv nicht möglich.

Der Autofokus-Motor (Ultraschallmotor) arbeitet schnell und sehr zuverlässig, eine manuelle Fokussierung ist ebenfalls möglich (Schalter MF/AF am Objektiv). Der Motor ist fast nicht hörbar und daher das Objektiv auch für kritische Situationen (Trauung Kirche bei absoluter Stille) ohne Einschränkung und bösen Gesichtern der Gäste/des Pfarrers 100% verwendbar. Der Autofokus ist schneller als der vom Canon 85mm 1.2L

Das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 58mm, der Tubus dreht beim Fokussieren nicht, das Objektiv eignet sich dadurch für zirkulare Polfilter.

Das Objektiv ist für seine Brennweite und Lichtstärke relativ klein + kompakt (Durchmesser 75mm x Länge 72mm) , recht leicht (ca. 425 Gramm) und besitzt ein Metallbajonett. Ein kleines Sichtfenster gibt Aufschluss über die aktuelle Entfernung zum Objekt.

Das Objektiv besitzt 8 Blendenlamellen.

Haptik Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Das Objektiv entspricht dem Durchschnitt der Objektive dieser Preisklasse. Der Korpus besteht aus Kunstoff, was man auch deutlich sieht. Es wackelt jedoch nichts oder hat Spiel.

Das Metallbajonett vermittelt eine solide Verbindung zur Kamera. Der manuelle Fokus könnte für mein Empfinden etwas schwergängiger sein, er lässt sich zu leicht drehen.

Optische Leistung Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Die optische Leistung der Linse ist meines einfach klasse. Mein Model ist bereits bei Offenblende recht scharf, ab Blende 2,8 ist es richtig scharf. Bei Blende 4 bekomme ich ein bis in die Ecken durchgängig scharfes Bild.

Verzerrung : So gut wie nicht wahrnehmbar und eine Entzerrung am PC meines Erachtens nach Zeitverschwendung (es sei denn das das Foto nur aus parallelen Linien besteht)

Vignettierung : Klar, gibt es an Vollformat und ist bei Offenblende und entsprechenden Motiv sehr deutlich sichtbar (bei Offenblende hin 1 Blende). Ich finde aber grad in Verbindung mit der Peoplefotografie willkommen und unterstützt meine Bildsprache.
Wem die Vignette nicht gefällt : eine elektronische Korrektur ist aber problemlos möglich, ansonsten hilft abblenden.
Vignettierung an einer Crop DSLR ist dank  dem kleineren Sensor bei Offenblende kein wirkliches Thema.

Chromatische Aberration : Unter Extrembedingungen deutlich sichtbar und der Schwachpunkt der Linse.

Bokeh : Sehr sehr gut. Bei Offenblende schon vorbildlich und bleibt beim abblenden cremig.

Kontraste und Farben : Sind ebenfalls gut, wenn aber nicht auf dem Niveau von L Objektiven (wen wundert das schon?).

Praktische Erfahrungen mit dem Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Ich arbeite bei Peopleshootings / Portraitaufnahmen sehr gerne mit dem 85er. Die Lichtstärke und damit verbundene Freistellung ist optimal und das cremige Bokeh sorgt für einen gefälligen Bildlook.

In Verbindung mit dem Canon EF 35mm 1:2,0 sehe ich hier (für Vollformat) das ideale Festbrennweitenpärchen für (fast) alle Gelegenheiten und Situationen.

Canon EF 85mm 1:1,8 USM – für wen geeignet?

Es ist eine (dem Kaufpreis entsprechend) verarbeitete Festbrennweite, die zuverlässig und auf optisch sehr guten Niveau ihren Dienst verrichtet und bei der Peoplefotografie (grad bei Offenblende) zu Hochform aufläuft.
Wer öfters Menschen fotografiert und viele Portraits macht, kommt an dieser Linse (wenn das Budget passt) meines Erachtens nach nicht vorbei.

Mein Fazit zum Canon EF 85mm 1:1.8 USM

Für mich ist das Canon EF 85mm 1:1,8 USM * ein absoluter Kauftipp, falsch machen kann man hier nichts. Grad an günstigen Einsteigerkameras zeigt diese Festbrennweite, was von der Bildqualität alles in den Einsteigermodellen steckt.

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9 Gedanken zu “Test : Canon EF 85mm 1:1,8 USM

  1. Ich habe mir vor 2 Monaten das Objektiv in der Bucht geholt und kann deine Eindrücke nur unterstreichen. Benutze es mittlerweile sogar lieber als das 50 1,4. Ironischerweise gefällt es mir gerade bei Ganzkörperportraits besser, da es die Tele-Optik mit einem herrlichen Bokeh kombiniert.

  2. Schöner Bericht ung Glückwunsch zum Objektiv. Fast dieselbe Kombination hab ich auch, allerdings aus Nikon Teilen 😉

    Interessant, dass auch das Canon 85mm 1,8 genau wie mein Nikon eine so große Naheinstellgrenze besitzt. Schade eigentlich. Und wenn ich lese, dass dein Canon USM hat, bin ich doch schon leicht neidisch, denn Nikon bemüht sich bei dem 85mm 1,8er nicht um eine Neuerung, da ist noch das altbewährte Stangen AF System drin. Aber dafür ist die Abbildungsleistung unvergleichlich und vom Preis-/Leistungsverhältnis eh ungeschlagen.

    Weiterhin viel Spass noch mit der Linse 🙂

    Grüße
    ivan

  3. Moin,

    sag ich doch. Die Linse ist auch an meiner 450d ein Knaller.
    Grad im Studio ist mir das aufgefallen.
    Mittlerweile ist das Objektiv zu geschätzt 80% auf meiner Cam.
    Das 50er musste auf den zweiten Platz weichen.

  4. Hinzufügen kann man vielleicht noch, dass die Linse auch für Sportfotografie in dunklen Hallen, z.B. beim Basketball oder Handball, eine absolut klasse Linse zu einem erschwinglichen Preis darstellt!

  5. Habe mir die Linse nach tagelangem Rezessionen lesen und Bildvergleiche mit dem 50 1,4 jetzt auch geholt. Eine Traumlinse. Hab sie an einer 50D und die Freistellung und das Bokeh sind echt wunderschön. Werde sie demnächst auf einer Hochzeit einsetzen – da bin ich gespannt ob der Platz in Innenräumen reicht…aber denke schon. Und für draussen eh ein Sahneteil. Der USM ist sehr schnell und sitzt immer (kein Vergleich mit dem Plastikbomber 50 1,8).

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